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09. September 2020

Zu Gast in der Galerie Friesen

Liebe Kunden, Partner und Freunde,

nachdem auch wir in den zurückliegenden Monaten zur Entschleunigung unseres Alltags gezwungen waren, nutzten wir die Gelegenheit, uns mit den schönen Künsten die beschwerliche Zeit zu erleichtern.

Wir besuchten, als es wieder möglich war, unsere langjährige Stammkundin Frau Dr. Noeske in ihren Räumlichkeiten, wo sich Galerie und Wohnraum vereinen. Bei Kaffee erzählte Sie uns Ihre Geschichte und wir stolperten auch über die vielgestellte Frage, was es denn mit der Kunst und dem Können auf sich hat…

Frau Dr. Noeske eröffnete nach ihrem Kunstgeschichtsstudium Anfang der 90er Jahre in Frankfurt am Main ihre Galerie Friesen, mit viel Enthusiasmus und ohne großes Budget. 2001 führte die Liebe sie nach Dresden samt ihrer Galerie. Im Gegensatz zum klassischen White Cube sind die Übergänge zwischen Kunst, Wohnen, Leben und Galerie hier fließend.

Die Galeristin hat einen hohen Anspruch an sich selbst und an die Kunst, die sie verkauft. So sagt sie sinngemäß: „Ich verkaufe nur Werke, die mich selbst überzeugen“. Neben dem Galeriealltag ist die Pflege des kulturellen Erbes und Vermittlung von Kunst eine zentrale Motivation für sie.
Frau Dr. Noeske schreibt und publiziert selbst Bücher zum Thema Kunstgeschichte. Auf die Frage, ob sie auch künstlerisch tätig ist, entgegnete sie mit „Dafür müsste ich ja etwas können!“.

Das trifft die eingangs erwähnte Frage auf den Kopf: Kommt Kunst von Können? Frau Dr. Noeske hält es da mit Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler“. Oft aus dem Zusammenhang gerissen, will dieser eigentlich damit sagen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, gestalterisch in sein eigenes Leben einzugreifen.

„Letzten Endes geht es darum, dass Kunst etwas zum Ausdruck bringen will, das nicht sichtbar ist“, sagt Frau Dr. Noeske. Das handwerkliche Können brauche es auf dem Weg dahin, steht aber nicht im Vordergrund. Was nicht heiße, es wäre nicht nötig. Vielmehr ist das Können in der modernen und zeitgenössischen Kunst nicht so streng definiert, wie es noch im 19. Jahrhundert beispielsweise der Fall war.

Für weiterführende Diskussionen zum Thema empfehlen wir einen Besuch in der Galerie Friesen und bedanken uns herzlich bei Frau Dr. Noeske für die Einladung, den Kaffee und das Gespräch!

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